Die zwei Themen - Dankbarkeit und Annahme - begleiten mich schon länger und wurden mir in letzter Zeit nochmals neu bewusst. Ich durfte erkennen, wie wichtig es ist, dankbar zu sein und wie befreiend zugleich, bewusst das Leben - in seiner Ganzheit - anzunehmen.
Gezielt dankbar zu sein, richtet deinen Fokus auf das Positive im Leben, auch wenn sicher nicht an jedem Tag heiter Sonnenschein herrscht. Es bedeutet auch nicht, alles zu überspielen oder schwierige Situationen und Themen einfach auszublenden oder zu beschönigen. Der alleinige Versuch, nur schon für Kleinigkeiten dankbar zu sein, kann jedoch deine Stimmung, sowie grundsätzliche Einstellung fürs Leben positiv beeinflussen.
Ganz konkret, frage ich dich nun: Was sind deine ersten Gedanken am Morgen, sobald dein Wecker klingelt?
Nervst du dich vielleicht, weil du zu wenig oder sehr schlecht geschlafen hast? Hast du etwa Angst vor einem bevorstehenden, schwierigen Gespräch? Macht dich ein andauernder Konflikt traurig und lässt dich nicht in Ruh? Was denkst du, wie wirken sich solche (oder ähnliche Gedanken) auf deinen weiteren Tagesverlauf aus?
Wie wäre es, wenn du stattdessen jeweils mit einem Moment der Dankbarkeit deinen Tag startest? Wenn du dir ganz gezielt und aufmerksam zusagst, wofür du dankbar sein kannst. Und falls im Moment nicht alles so perfekt läuft, dann vielleicht auch für nur scheinbar ganz Selbstverständliches im Leben: Du könntest beispielsweise dankbar sein, dass du gesund aufwachen darfst - du kannst vorfreudig sein, auf dein Lieblingsessen am Abend oder dankbar über eine Nachricht von einem lieben Menschen - trotz deiner anstehenden (schwierigen) Lebensaufgaben.
Dann durfte ich ebenfalls erkennen, dass durch Annahme der aktuellen Lebenssituation, sowie einfach alles, was im bisherigen Leben geschah, eine grosse innere Ruhe und Zufriedenheit einkehrt.
Die Vergangenheit hat jeden von uns geprägt - positiv wie negativ. Die Vergangenheit macht uns zu den Menschen, die wir sind, und das Vergangene können wir auch nicht mehr ändern. "Was wäre, wenn-Gedanken" bringen dir vor allem eins in dein Leben, nämlich Unruhe, Zweifel und Traurigkeit. Akzeptiere was war und lass es hinter dir - fokussiere dich auf das Hier und Jetzt und auf alles was noch kommt.
Du allein hast es in der Hand und entscheidest, wie sämtliche Prägungen deine Gedanken im heute bestimmen.
Kannst (und willst du) also ganz bewusst annehmen, was die Vergangenheit für Spuren hinterlassen hat? Kannst du annehmen, wie Vergangenes dein Leben und dich als Wesen geformt hat, fürs heute? Kannst du es hinter dir lassen und kannst du (dir) vergeben?
Sobald du dich selber dankbar annimmst, für das, was du bist - auch dankbar für das Negative und Schwierige, was du erlebt hast - machst du dich frei für die Gegenwart.
Ich bin überzeugt, dass sich Annahme und Dankbarkeit wunderbar ergänzen und viel positive Veränderung im Leben bewirken. Bewusst in einer dankbaren Haltung zu denken, erfordert bestimmt eine gewisse Selbstdisziplin, Geduld und oft ein Umdenken.
Falls du Unterstützung suchst, um neue Gedankenmuster zu etablieren, darfst du dich gerne bei mir melden.
Ich hoffe, ich durfte dir ein paar Denkanstösse mitgeben✨
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